Kennen Sie diesen Herrn? Das ist Leonardo von Pisa genannt „Fibonacci“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er lebte gegen Ende des 12. Jahrhundert und Anfang des 13. Jahrhunderts in Pisa (Das ist die Stadt mit dem schiefen Turm in Italien). Er war ein Rechenmeister und gilt als der bedeutendste Mathematiker des Mittelalters. Er hat die arabischen Ziffern, die wir heute noch benutzen, nach Europa gebracht. Heute ist er v.a. wegen seiner „Fibonacci-Folgen“ bekannt. Mit diesen Folgen haben sich die 4. Klassen unserer Schule in dieser Woche in Mathe beschäftigt.

Die Fibonacci-Folgen werden so gebildet: Gegeben sind zwei Startzahlen: a und b. Die dritte Zahl c ergibt sich aus der Summe von a + b. Die vierte Zahl d ergibt sich aus der Summe von b und c. Und so kann es immer weitergehen.

 

Ein Beispiel: 

 2  5 12  19 
 Startzahl 1 (a) Startzahl 2 (b)   (c)  (d) Zielzahl 

 

Im Unterricht konnten wir verschiedene Dinge herausfinden:

1. Wir konnten mit zwei Startzahlen bis zur Zielzahl rechnen.

2. Wenn Zahlen in der Mitte gegeben waren, haben wir die Start- und Zielzahl herausgefunden.

3. Wenn die letzten beiden Zahlen gegeben waren, haben wir die Startzahlen ermittelt.

4. Wenn sich die erste oder zweite Zahl verändert hat, mussten wir erklären warum sich die Zielzahl so verändert hat wie sie sich verändert hat.

5. Wenn wir nur die erste Startzahl und die Zielzahl hatten, knobelten wir die mittleren Zahlen heraus.

6. Manche von uns fanden sogar zum Schluss noch viele Möglichkeiten, wenn nur die Zielzahl 100 gegeben ist.

 

Ich fand das Forschen und Herausfinden sehr interessant. In Mathekonferenzen haben wir die Ergebnisse besprochen. Wenn ich Herrn Fibonacci heute treffen würde, würde ich ihm sagen: „Du hast gute Ideen und deine Aufgaben machen mir Spaß.“

von Amelie, Klasse 4a


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