Besuch der Klasse 4a beim Kinder-Studio des WDR

wdrschild Dank Elfi Vollmers Engagement konnte die Kl. 4a noch kurz vor den Weihnachtsferien einen Ausflug zum WDR in Köln machen. Trotz winterlicher Straßenverhältnisse holte uns der Bus fast pünktlich um kurz nach 09:00 h an der Schule ab und brachte uns stau frei zum WDR Kinderstudio in der Kölner Innenstadt und später auch wieder zurück zur Schule. Im WDR Kinderstudio wurden wir von Bastian unserem „WDR Kinderstudio-Führer“ begrüßt und durften erst mal frühstücken, denn mit leerem Magen kann man sich ja nicht so gut auf die vielen spannenden Dingesollten konzentrieren.

Aber was ist eigentlich der WDR? Einige von uns wussten das sogar schon: WDR heißt „Westdeutscher Rundfunk“ und das bedeutet, dass es sich um einen Radiosender handelt, der aber inzwischen auch ein Fernsehsender geworden ist. Alle von uns kennen natürlich ‚Die Sendung mit der Maus‘ oder ‚Die Sendung mit dem Elefanten‘ oder die Show ‚Frag doch mal die Maus‘ oder ‚Wissen macht AH‘. Aus dem Radio kennen einige auch die ‚Bärenbande‘ oder das Kinderprogramm ‚Lilliputz‘. Und dann gibt es aber noch weitere Radioprogramme wie  EinsLive, WDR2, 3, 4 und 5. Also eigentlich ist beim WDR für jeden etwas dabei – für Kinder, Jugendliche, Mamas und Papas sowie Omas und Opas… Hm, und wie funktioniert das jetzt alles?

Das Kinderstudio ist ein relativ kleiner Raum mit Kameras, Lautsprechern, Scheinwerfern, Monitoren und einer grünen! Leinwand. Und auch alles um diese Leinwand herum ist grün. Warum das so ist, erfuhren wir während unseres Besuchs natürlich auch. Neben Bastian war auch Elena im Kinderstudio. Sie ist Technikerin und kann wie von Zauberhand aus der grünen Leinwand bunte Bilder machen oder sogar ganze Filme. Und so etwas wollten wir auch unbedingt mal ausprobieren.

Als erstes stellten sich Fabian, Justin und Marc vor die grüne Leinwand. Elena drückte einen Knopf und schon sah es hinter ihnen ganz anders aus. Lorin, Tabitha und Clara machten dann anscheinend einen langen Spaziergang über Wiesen und Felder. Celine, Sophie und Sara V. machten einen ausgedehnten Strandspaziergang, auf dem sie auch noch ein paar fremde Mädels trafen.

BabiesBesonders witzig waren die Veränderungen von Malte, Daniel, Ben und Marco, die sich zuerst mit grünen Tüchern zudeckten und dadurch als süße kleine Babies zu sehen waren. Darüber haben wir wirklich gut gelacht!

Dann zeigten uns Samantha und Eva den Wetterbericht – tja, wo liegt denn jetzt Köln und wo München? Gar nicht einfach für die Wetterfeen!

hexenflug122010

Aufregend war auf jeden Fall der Flug der „kleinen Hexen“ Janine, Leonie und Milena, die auf einem Besen über Köln flogen.

auf dem Besen

Zu guter Letzt begrüßten uns Joline, Sara S. und Marie aus dem Nachrichtenstudio und verlasen die Neuigkeiten des Tages.

All dies waren aber nur Kostproben dessen, was wir nun ganz intensiv ausprobieren durften. Wenn man nämlich Fernsehen macht, reicht es nicht, nur vor der Kamera zu stehen, Auto zu fahren oder auf Besen herumzufliegen. Ganz wichtige Aufgaben werden auch von der s.g. Regie und natürlich von der Technik erledigt. Und all das durften auch wir mal am Beispiel von Nachrichtensprechern üben:

EisbärDie Nachrichtensprecher müssen erst mal ihre Texte auswählen und dann lernen. Je besser sie diese auswendig können, umso besser können sie die Texte vortragen. Für die Auswahl der Texte gibt es natürlich ein Team, damit der Sprecher sich nicht alles selber ausdenken muss… Bevor er die Nachrichten im Fernsehen vortragen kann, wird er von der „Maske“ geschminkt und gekämmt, denn die Fernsehzuschauer sollen (und wollen) ja nicht jeden Pickel oder unordentliche Harre sehen. Die Maske ist übrigens eine Aufgabe der Regie. 

Außerdem sorgt die Regie dafür, dass Ruhe im Studio herrscht und zeigt an, wann die Fernsehaufnahme anfängt „Action!“ und aufhört „Stop“. In der Technik werden dann die Mikrophone ein- und ausgeschaltet, sowie die notwendige Beleuchtung und natürlich die Kameras. Ganz wichtig auch: Die für den Bericht passenden Filme werden von der Technik auf der „grünen Leinwand“ gezeigt. Das funktioniert natürlich alles mit Hilfe von Computern und Beamern.

Und weil wir jeweils verschiedene Nachrichten verlesen durften, haben wir u.a. über Eisbären, eine Studie übers Lügen, die neuesten Mützentrends mit der Maus, dem sportlichen Shaun das Schaf, einem Dinofund bei Spitzbergen (Norwegen), einem Pferdeopi und über weltweites Klugscheißen mit Shari und Ralph berichtet .

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Das war echt toll - Fernsehen machen war für uns alle eine wirklich spannende Geschichte! Jetzt wissen wir, wie es ist, im Fernsehen zu sein und einige von uns können sich gut vorstellen, später mal einen Beruf beim Fernsehen zu machen.

Das war ein toller Ausflug – vielen Dank an Bastian, Elena und den WDR und alle, die uns begleitet haben.

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